19.11.2017 Suchmaschinen-Optimierung

Leistungen

Funktionalität der Fragebögen

Fragebögen, die mit der j-Quest Software erstellt wurden, erfüllen alle Ansprüche, die an moderne Online-Befragungssoftware gestellt werden.

Neben der Möglichkeit, nahezu beliebig viele Fragen auf einer Seite anzuzeigen sind dies:

Unterbrechbarkeit der Fragebogenbeantwortung

Die Befragten können jederzeit aus der Befragung aussteigen (den Browser schliessen, die Internetverbindung trennen) und zu einem späteren Zeitpunkt - auch von einem anderen Ort aus - wieder einsteigen. (Voraussetzung: Passwortvergabe) Die bisher eingegebenen Daten bleiben selbstverständlich erhalten, und das Öffnen eines bereits besuchten Fragebogens führt an die Stelle, wo das letzte Mal unterbrochen wurde. Dies gilt auch, wenn den Befragten eine individuelle Untermenge aus mehreren Fragebogen angeboten wird.

Eingabeprüfungen und Plausibilitätstests

Die Eingabeprüfung kümmert sich auf einer datennahen Ebene um konsistente einzelne Datenwerte. Plausibilitätstests dagegen berücksichtigen voraussehbare inhaltliche Widersprüche und Inkompatibilitäten zwischen mehreren Datenwerten. Die Befragten werden mit einer detaillierten, auf den Fehler bezugnehmenden und am Ort der Fehleingabe plazierten Meldung auf Eingabefehler aufmerksam gemacht. Wichtig ist hier, dass die Befragten während der Befragung auf Fehler hingewiesen werden und sie noch korrigieren können. Die Zuständigkeit für die Auflösung inkonsistenten Antwortverhaltens wird somit beim Befragten belassen und nicht an Plausibilisierungsalgorithmen delegiert (welche wohl plausible Daten schaffen, aber möglicherweise die intendierten Antworten der Befragten verfälschen).

Eingabeprüfungen (Bereichs- und Formatprüfung)

Eingabeprüfungen stellen sicher, dass Fragevariablen nur bestimmte Werte annehmen können.

Beispiele

  • Bereichsprüfung:
    Wenn eine Frage die festgelegten Antwortmöglichkeiten 1=gut und 2=schlecht hat, sollte keine 3=? eingegeben werden können
  • Formatprüfung:
    Wenn in einer offenen Antwort eine Zahl verlangt wird, sollten kein Text akzeptiert werden.
  • Kombinationsprüfung:
    Bei Mehrfachnennungen sollen sich ausschliessende Antwortitems erkannt werden
Möglich sind auch weitergehende Eingabeprüfungskriterien wie z.B.
  • Am Morgen muss die eingegebene Zahl durch 5 teilbar sein, am Nachmittag durch 3 - und die 15 darf nie dabei sein, wenn der Mittelwert der vier vorhergehenden Fragen 7 unterschreitet
  • Die Eingabe darf keine Wörter enthalten, die auf der Webseite XY gerade vorkommen

Plausibilitätstests

Plausibilitätstests ermöglichen das Entdecken inhaltlicher Widersprüche und Inkompatibilitäten.

Beispiel:

  • Wer ein Einkommen von 2.000,-/Monat angibt und in einer späteren Frage, dass sein Hobby das Sammeln von Rolls Royces ist, könnte mit einer Meldung darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein Eingabefehler vorliegen könnte.
  • Wenn bei einer Vehrkehrsbefragung lückenlos Wege erfasst werden, kann das Programm entdecken, dass der Befragte bei A aus der Strassenbahn und erst bei B in den Zug gestiegen ist, folglich ein Weg zwischen A und B noch nicht erfasst ist.
Auch Plausibilitätstests können beliebig komplex formuliert werden.

Intuitives Eingabeverhalten

Eingabefelder werden bei Bedarf automatisch direkt während der Eingabe verändert.

Beispiele:

  • Wenn ein Antwortitem nicht zusammen mit anderen angewählt werden kann (weil es keinen Sinn machen würde), werden die anderen abgewählt
  • Wenn Antwortkategorien verschieden dargestellt sind (z.B. als Eingabefelder mit einer Auswahlliste kombiniert), wird ein Abgleich vorgenommen
  • Diese Features setzen voraus, dass JavaScript im Browser aktiviert ist. Andernfalls werden die Probanden erst gar nicht zur Befragung zugelassen (Es wird ein Hinweistext angezeigt, der auf die Voraussetzung von JavaScript zur Teilnahme hinweist.)

Dynamische Fragetexte und situationsangepasste Fehlermeldungen

Die Befragten sollten sich auf die Beantwortung der Fragen konzentrieren können. Flüssige, zutreffende Fragetexte und klar verständliche Meldungen unterstützen dieses Ziel massgeblich. Die Befragungssoftware ermöglicht folgende Arten dynamischer Texte und Meldungen:
  • Wiederverwendung von Antworten (oder aus Antworten Berechnetem) in späteren Fragetexten
  • Situationsabhängige Varianten von (Frage)Texten Frei berechnete (Frage)Texte
  • Fehlermeldungen, die den Fehler genau statt allgemein bezeichnen (statt "Bereichsüberschreitung!" in einem Popup-Fenster also z.B. "Ihre Eingabe, 237, liegt nicht zwischen 15 und 150!" am Ort der Eingabe, farblich markiert und einstellbar)

Ablaufsteuerung (Filter)

Neben den dynamischen Texten ist dies ein weiteres Hilfsmittel, um jedem Befragungsteilnehmer in Echtzeit eine optimale, kontextsensitive Version eines Fragebogens zur Verfügung zu stellen. Mit Filtern können Teile von Fragebatterien, Antwortmöglichkeiten, ganze Seiten und Textteile situationsabhängig "herausgelöscht" resp. modifiziert oder auch beliebig Randomisiert werden Randomisierung (Antwortrandomisierung, Seiten / Fragenrandomisierung, Blockrandomisierung).

Beispiele:

  • Rangierungsfragen sollen nur so viele Ränge als Antwort anzeigen, wie es zu rangierende Frageitems gibt - und deren Zahl kann von vorher gestellten Fragen abhängen)
  • Abhängig vom bisherigen Antwortverhalten soll ein Item mithilfe von zwei oder drei Antwortwortkategoriengruppen bewertet werden

Filterbedingungen

Die Bedingungen, mit denen Filter und Sprünge ausgedrückt werden, können bestehen aus
  • Antworten aus vorhergehenden Fragen und daraus berechneten Werten (der häufigste Fall)
  • dem aktuellen Befragungsstand
  • der aktuellen Zeit beim Ausfüllen des Fragebogens
  • Datenbankabfragen

Zusammenfassung nach dem Ausfüllen

Optional können die Befragten ihren ausgefüllten Fragebogen in einer kompakten einseitigen Form abrufen und ausdrucken.
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